Badewanne Lackieren

bathtub-890227_640Badewannen stellen eine kleine eigenen Wohlfühloase dar, über die die meisten Menschen verfügen. Neuere Modelle bestehen aus einem leichten Material, meist einem Kunststoffgemisch. Aber in vielen Haushalten bestehen auch noch die älteren und robusteren Modelle aus Metall. Gerade diese älteren Modelle sind mit einer sehr robusten Beschichtung versehen die nicht nur die Reinigung erleichtern, sondern auch die Oberfläche glätten und für ein angenehmes Sitzgefühl während des Badens sorgen.

Auch wenn diese Beschichtung sehr stabil ist und einiges aushalten kann, so kann es dennoch hin und wieder passieren, dass diese Risse bekommt, oder sogar abblättert. Doch bevor man sich gleich eine neue Wanne besorgt, sollte man sich überlegen, ob man die Wanne nicht einfach mit einer neuen Beschichtung versieht. Dies ist gar nicht so schwer und zudem noch um einiges günstiger als eine neue Badewanne.

Vorbereitung für die Beschichtung

Eine neue Beschichtung der Badewanne ist leider nur bei der robusten Metallausführung lohnenswert. Auch besteht hierbei nicht die Gefahr, dass versehentlich beim Anschleifen mehr Schaden entsteht, als eh schon vorhanden. Um die Wanne später professionell Beschichten zu können, muss zunächst die Oberfläche mit einer Schleifmaschine bearbeitet werden. Die Oberfläche muss so angeschliffen werden, dass Unebenheiten nicht mehr mit der Hand zu fühlen sind. Nur so kann nachher eine glatten Oberfläche erzielt werden.

Hat man die Fläche gute angeschliffen, trägt man zunächst eine spezielle Grundierung für Badewannen auf. Diese sind in jedem guten Fachhandel erhältlich. Am besten nimmt man zwei Anstriche für die Grundierung vor, sodass der Untergrund besser geschützt ist und die Endbeschichtung später besser hält. Zwischen beiden Anstrichen sollte auch noch einmal ein Schleifgang mit einem feinen Papier mit der Körnung 120 erfolgen. Bevor dann die Endbeschichtung vorgenommen wird, muss wieder der gesamte Schleifstaub restlos entfernt werden, da dieser ansonsten unschöne Erhebungen hinterlässt, die man auch beim Sitzen in der Wanne spüren würde.

Die Endbeschichtung

Wurde die Vorarbeit sauber ausgeführt und sind keine Staubkörner in der Grundierung vorhanden, kann mit der Endbeschichtung begonnen werden. Dazu benötigt man einen Badewannen Lack, eine kleine Neopren Walze und einen Pinsel. Bevor man jedoch mit dem Lackieren beginnt, muss sichergestellt werden, dass der Wasserhahn nicht tropft. Sonst würde der Lack unschöne schlieren bekommen. Den Lack trägt man ebenfalls in zwei Schichten ebenmäßig mit der Neoprenwalze auf. Das Zwischenschleifen entfällt hier allerdings. Schwer zugängliche Stellen streicht man mit dem Pinsel. Dabei muss der Lack so dünn sein, dass er keine Orangenhaut bilden kann.